Fallout: Eines der wichtigsten Features hätte es fast nie ins Spiel geschafft

Das Vault-Tec Assisted Targeting System – kurz VATS – ist eines der bekanntesten Features der Fallout-Reihe, doch beinahe hätte es dieses System damals gar nicht in Fallout 3 geschafft.
Mithilfe von VATS ist es möglich, den Spielablauf zu pausieren oder zu verlangsamen und währenddessen bestimmte Teile von Gegnern genauer ins Visier zu nehmen.
Seit der Veröffentlichung von Fallout 3 im Jahr 2008 war VATS auch in Fallout: New Vegas, Fallout 4 und Fallout 76 enthalten – und wahrscheinlich könnt ihr davon ausgehen, dass ihr das Feature auch im kommenden Fallout 5 einsetzen könnt.
Fallout 3 wäre fast ohne VATS erschienen
Aber wie schon angedeutet, wäre Fallout 3 beinahe ohne dieses System erschienen, wie Bethesda Game Studios‘ Istvan Pely in einem aktuellen Interview mit dem Edge Magazine verraten hat.
„Das Studio musste beweisen, dass wir ein völlig anderes Genre umsetzen konnten, das genaue Gegenteil von Fantasy“, erzählt Pely. „Wir mussten herausfinden, wie sich die Fähigkeiten eurer Charaktere auf eure Treffsicherheit auswirken würden. Eure Fähigkeiten sind nicht gut, also verfehlt ihr eure Ziele – aber fühlt sich das gut an?“
„Es gab eine lange Zeit, in der man sich fragte: ‚Macht das überhaupt Spaß? Lohnt sich der Aufwand überhaupt? Wird das überhaupt jemand benutzen?'“, ergänzt Pely zum VATS-System. „Bethesda hat es gerade noch rechtzeitig geschafft, es zum Laufen zu kriegen, bevor das Spiel veröffentlicht wurde.“
Derzeit läuft übrigens die zweite Fallout-Staffel bei Prime Video und treibt die Spielerzahlen der älteren Titel in die Höhe. Unterdessen beginnen in den kommenden Monaten schon die Dreharbeiten für die dritte Fallout-Staffel.
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